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7.Tag 4.Februar
Ganze Nacht geht ein Gewitter nach den anderen über Rom nieder, erst am
Morgen beruhigt sich das Wetter und die Sonne kommt zaghaft hervor.
Wir bezahlen 32 € für 2 Nächte und fahren Richtung Neapel, Pompeji ist unser
nächstes Ziel. Fahren die kostenlose Schnellstraße bis Latina, dann den „Lido di Latina“
bis Sabaudia und weiter über Terracina, Gaeta, Napoli bis Pompeji.
Camping Zeus ist unser SP für die nächsten Tage 40°45,054´
14°28,799´ (17 € incl. Strom und Warmdusche), die SP sind ziemlich
klein und Orangenbäume behindern das Einparken, die auf den SP
befindlichen Bungalow
werden als Absteige bzw. Stundenhotel der Neapolitaner benützt, der Platz befindet sich in
unmittelbarer Nähe des Archäologiparkes. Gefahren 278 km |
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8.Tag 5.Februar
Am Morgen geht ein Gewitter nieder. Wir hatten vor mit unserer 125er die Amalfi zu fahren, um 8 h scheint allerdings die Sonne,
so entschließen wir
uns zum fahren, auf halber Strecke gibt es plötzlich Probleme mit den
Motorrad wir drehen daher um kommen noch bis Castellammare dann ist
endgültig Schluss. Wir sehen uns schon unser Motorrad zu unseren Mobil zu
schieben ca. 10 km, da sehen wir ein Reklameschild „YAMAHA“ und eine
Werkstätte. Man nimmt sich gleich unser Sache an und stellt fest, die
Batterie ist im A . . . . , also wird gleich eine Neue einbaut, Zündkerze
wird ebenfalls erneuert, Getriebeöl nachgefüllt wir bezahlen 40 €
die 125er
läuft wieder wie Neu, fahren aber zum SP zurück.
Nachmittags besichtigen wir den „Archeologica di Pompei“ (Eintritt 11 €) Pompei wurde beim Ausbruch des Vesuvs im Jahre 79 n. Ch. mit einer 6 m hohen
Aschenschicht bedeckt, die ersten Ausgrabungen und Erforschungen begannen
1748 und dauern noch Heute an, können nur sagen „SEHENSWERT“ |
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9.Tag 6.Februar
Ansichtskartenwetter kündigt sich für den heutigen Morgen an, so wollen wir
die für Gestern vorgenommene Motorradtour der Amalfiküste Heute fahren.
Über die Autobahn geht es bis zu Abfahrt Vietri sul Mare denn Beginn der
Amalfi. DER INBEGRIF DES SÜDENS - DAFÜR STEHT DIE AMALFITINA,
ITALIENS SCHÖNSTE KÜSTENLANDSCHAFT , steht im Reiseführer und dem ist nichts dazu zufügen.
Unser 125er erweist sich auf dieser Tour als Supergefährt wir können fast
überall halten um zu filmen und fotografieren oder einfach nur die
Landschaft zu betrachten.In Maioro und Amalfi machen wir kurze Besichtigungen und fahren dann nach
Positano wo die Amalfi endet, Sorrento, Castellammare zurück.
Gefahren 104 km mit der Yamaha |
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10.Tag 7.Februar
Heute wollen wir unsere Zelte in Pompei abbrechen und ein Stück weiter in
den Süden ziehen. Der CP Onda Azzurra bei Sibari 39°42,211´
16°32,579´den wir schon aus dem Vorjahr kennen ist unser nächstes Ziel, hier
wollen wir ein paar Tage bleiben zum relaxen, Wäsche waschen etc.
Aber auf keinen falls wollen wir wie in der Sendung im ZDF dem italienischen
Koch im Restaurant unsere Küche schmackhaft machen bzw. das Kochen auf
österreichisch beibringen. Bei unsere Fahrt nehmen wir die Autobahn bis Abfahrt Sibari von dort sind es
noch ca. 30 km bis zum CP. Der Platz ist ziemlich voll und zu 95 % in
deutscher Hand der Rest aus der übrigen EU. Gefahren km 270 km |
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11.Tag 8.Februar
Am CP treffen wir auch Peter Treitler der mit seiner Reise HP
www.treitler.tv kein Unbekannter bei den Reisemobilisten ist, die auch
im Internet zu Hause sind.
Da Peter Treitler ein Fachmann auf den Gebiet PC und Internet ist, nützen
wir natürlich die Gelegenheit um sich etliche Informationen und Tipps von
Ihm zu holen.Ein
Sturmtief über dem Mittelmeer bestimmt Heute das Wetter sodass es in Mobil
am gemütlichsten ist. |
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12. – 14. Tag 9. – 11. Februar
Das Wetter ist trocken Wolken und Sonne wechseln sich ab, zeitweise jedoch
bläst ein unangenehmer Wind aus nördlicher Richtung.
Wir verbringen die Zeit mit spazieren gehen, ein wenig in der Sonne sitzen,
tratschen mit Campern, fahren mit der Yamaha in ein Shoppingcenter. Unsere Bewertung des
CP Onda Azzurra , sehr gepflegt Anlage, Sanitäranlagen immer sauber,
Preis OK. Ansonsten ist auf dem Platz und in der näheren Umgebung „tote
Hose“ und ohne ein Zusatzfahrzeug ist man aufgeschmissen, deshalb können
wir es uns nicht vorstellen monatelang auf den Platz zu verweilen. |
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15. Tag 12. Februar
Am Morgen ist ziemlich frisch + 2° und leicht bewölkt, wir bezahlen 55 € für
5 Nächte incl. Strom (haben damit auch geheizt) und fahren in Richtung
Sizilien, vorher kaufen wir köstliche Orangen 10 kg 5 € und ergänzen unsere
Vorräte.
Fahren die Küstenstraße ss106 Richtung Crotone besichtigen Le Castella mit
der wuchtigen Burg Aragonese 38°54,460´ 17°01,362´ (wegen Renovierung keine
Besichtigung möglich). Vorbei an herrliche Sandstränden geht es weiter, nach 242 km fahren wir von
der Straße ab und finden bei Marina di Caulonia einen schönen Platz zum
übernachten, unmittelbar am Meer. 38°21,451´ 16°29,566´ Gefahren 242 km
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16. Tag. 13. Februar
Ein schöner Morgen begrüßt uns, heute wollen wir nach Sizilien übersetzen so
fahren wir die ss106 weiter um die Stiefelspitze Italiens nach Villa S.
Giovanni von wo die Fähre nach Messina ablegt.
Bei Anna machen wir einen Abstecher nach Pentedattilo einer aufgelassenen
Siedlung an einer Felsformation die an fünf Finger erinnern und wegen
ständiger Felsstürze aufgegeben wurde. An der Schiffstation 38°12,922´ 15°38,116 kaufen wir um 52€ ein Ticket
Tour-retour und fahren auf der Straße 114 nach Giardini Naxos auf den SP
Lagani 37°49,304´ 15°16,004´
Gefahren 207 km |
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17. Tag 14. Februar
Ziemlich frisch aber wolkenloser Himmel so präsentiert sich heute das Wetter
am morgen. Vom SP haben wir direkten Sichtkontakt zum rauchenden und derzeit leicht aschespuckenden Etna. Wir bummeln ein wenig durch Giardini Naxos von wo man einen schönen Ausblick
nach Taormina haben, nachmittags sitzen wir am SP in der Sonne bei 16° im
Schatten und 25° in der Sonne, da sich am SP sich auch ein Autowaschplatz
befindet gehe ich noch unser Mobil waschen (war eh schon notwendig) |
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18. Tag 15. Februar
Das Wetter ist nicht mehr so schön, ein wenig trüb und die Sonne scheint nur
schwach.Da wir Taormina im Vorjahr besichtigt haben möchten wir die nahe
gelegene Alcantara Schlucht (Gola dell´Alcantara) besichtigen. So rollen wir
unsere Yamaha aus der Garage und fahren ca. 17 km vom SP zur Alcantara, doch
leider ist der Zugang wegen Hochwasser gesperrt (kommt uns nicht so vor)
und so müssen wir uns mit einen Blick von einer Aussichtsplattform in die
Schlucht begnügen. Über Francavilla, Castiglione und Lingualossa fahren wir
wieder zu SP. Bei der Fahrt kamen wir fast auf 700 Seehöhe und es wurde
dabei ziemlich frisch wobei der Schnee von den Hängen des Etna auch noch
dazu beitrug. Gefahren 54 km mit der Yamaha |
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19. Tag 16. Februar
Da wir im Vorjahr einige
Male in Taormina waren wollten wir im heurigen Jahr uns den Besuch ersparen,
da aber Taormina so wunderbar von SP zu sehen ist und auch das Wetter schön
ist starteten wir unsere 125er. So fuhren wir zu erst in das oberhalb von
Taormina gelegene Castelmola wo gegenüber dem Vorjahr die Festungsruine
wieder besichtigt werden konnte. Ein kleiner Wermutstropfen war allerdings
vom Etna war nicht viel zusehen, er präsentierte sich
Wolkenverhangen. Anschließend fuhren wir wieder bergab nach Taormina wo wir
ein wenig durch Taormina promenierten und natürlich einige Motive auf Video
und Digi bannten, von diesen gibt es ja genug. Gefahren 31 km mit der
Yamaha. |
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20. Tag 17. Februar
Frühtemperatur + 5°, die Sonne kämpft mit den Wolken und ein
unangenehmer Wind bläst aus der Richtung Etna und nimmt dabei, wir glaubten
zu träumen, vereinzelte „Schneeflockerln“ mit auf seine Reise. So
verbringen wir den Vormittag meist im angenehm temperierten Mobil. Am
Nachmittag es hat um die + 8° und es ist leicht Bewölkt machen wir ein wenig
auf Kultur, besuchen den Parco Archelogico und das dazugehörige Museum. Im
Park sind noch spärliche Reste der griechischen Vergangenheit (735-403 v.Ch)
zu sehen, im Museum werden verschiedene Fundgegenstände gezeigt. (Eintritt 2
€) Der SP ist seit den gestrigen Abend zu bärsten voll, es stehen
hauptsächlich Italiener am Platz da auch sehr viele Kinder dabei sind
vermuten wir irgendwelche Schulferien, egal wie immer morgen wollen wir
sowieso weiter. |
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21. Tag 18. Februar
Am Morgen ist der SP
wieder nur mehr halbvoll, die Italiener haben noch am Abend beinahe in
Minutentakt den Platz verlassen. Wir bezahlen für fünf Nächte incl. Strom
genau 50,- €, der Chef des SP besorgte uns auch eine Gasfüllung zum Preis
von 15,- € ein Service das es sicher nicht überall gibt. Das Wetter ist
super, fahren über die Autobahn am Etna, Catania, Siracusa vorbei und
wollen zum südlichsten Punk der Insel nach Isola delle Corrent 36°39,107´
15°04,642´ Nach einer kurzen Pause fahren wir weiter nach Marina di Modica
auf einen Parkplatz (36°42,659´ 14°46,191´) wo bereits ca. 20 Mobile
stehen, werden auch wir übernachten. Einige Mobile stehen schon seit
September auf diesen Platz ? es gibt Wasser, Entsorgung von Grauwasser ist
möglich, Entleerung der WC Kassette in ca. 2 km, Strom keiner. Gefahren 229
km |
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22. Tag 19. Februar
Heute geht’s bereits in
die 4. Woche unsere Reise und so wollen wir ein wenig faulenzen. Gegen 9h
verlassen wir den Parkplatz und fahren nach Marina di Ragusa auf den neuen
SP Tantopercamper
(14°33,966 36°47,466) von diesen haben wir durch
Hr. Peter Treitler erfahren, der Platz liegt in einiger ruhigen Gegend
allerdings nicht am Meer. (Preis 8.- € incl. V+E u. Strom) Den Rest des
Tages verbringen wir mit „in der Sonne sitzen“ und mit einer Einkaufsfahrt
mit der 125er in den in der Nähe gelegenen Supermarkt. Auf den SP stehen
noch zwei weitere Camper und man glaubt es kaum die kommen auch aus A und
somit ist der Platz zu 100 % in österreichscher Hand. Gefahren 25 km |
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23. Tag 20. Februar
Eine Besichtigung von
Ragusa hatten wir heute am Programm, so starten wir unseren Feuerstuhl,
zuerst fuhren wir ein wenig planlos durch die Stadt bis wir den Stadtteil
Ragusa-Ibola ansteuern. Bei der Information am „Piazza Repubblica“ wurde
uns von einem sehr freundlichen Sizilianer ein Stadtplan ausgehändigt und
dazu eine mündliche Erklärung aller Sehenswürdigkeiten von Ragusa allerdings
auf Italienisch was wir natürlich nicht verstanden. Aber mit dem Plan
fanden wir uns zurecht und fanden alle Sehenswürdigkeiten die wir
besichtigen wollten. Unser Rückweg führte über Modica und Scicli und
Donnalucata zu Stellplatz. Am SP bekamen wir noch Besuch von unseren
Freunden Josef und Helene aus Krems, die sich aber bereits auf dem Heimweg
sind. Gefahren mit der Yamaha 72 km. |
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24. Tag. 21. Februar
Heute ist es stark
bewölkt, die Temperatur wiederum mit 11° am Morgen und 18° um die
Mittagszeit angenehm,. Josef und Helene verabschieden sich und wir machen
einen kurzen „Stadtbummel“, Marina di Ragusa ist um diese Jahreszeit wie
ausgestorben lediglich im Zentrum ist ein wenig leben. Machen einen
Spaziergang auf eine kleine Erhöhung wo man einen Ausblick auf den Ort hat,
am Wegrand blühen die verschiedensten Frühlingsblumen die wir mit der Digi
festhalten. |
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25. Tag 22. Februar
Drei Tage reichen uns,
jetzt wollen wir weiter, zuerst steuern wir Vittoria an dort gibt es einen
Lidl (36°57,616´ 14°31,210´) wo wir unsere Vorräte ergänzen. Über die 115
geht es in Richtung Arigento, da wir Valle dei Templi im Vorjahr besucht
haben machen wir nur einen Fotostopp. (ist Sehenswert)
Unser nächstes Ziel liegt bei Montallegro wo wir eine kleine
Orangenplantage anfahren (37°23,844´ 13°19,244) die wird von Lisa und
Manfred zwei deutschen Pensionisten betrieben wird. (Orangen sind köstlich,
und Bio ohne Chemi, Preis 50 Cent kg). Anschließend geht es noch nach
Sciacca zum SP am Hafen wo wir die Nacht verbringen (37°30,445´ 13°04,548´)
Gefahren 229 km .Am SP wird mit den frischen
Sonnengereiften Orangen ein Orangenlikör angesetzt. Wie ? 4 – 6 Orangen mit
einen Erdäpfelmesser schälen, die Schalen in einen halbem Liter 95°
Buongusto (gibst beim Lidl, Liter € 10.90) ansetzen, nach ca. einer Woche
abseihen und mit aufgekochten Zucker (1.5 L Wasser 1 kg Zucker) aufgießen.
PROST |
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26.
Tag 23. Februar
„Haarstyling“ ist heute angesagt Rosi Kopf braucht ein Service, ich
vertreibe mit die Zeit mit (rd. 2 Stunden) einem Spaziergang. Nachmittag
fahren wir mit den Mobil in die Bergstadt Caltabellotta, von Sciacca führt
eine gut ausgebaute Straße 19 km bis in eine Höhe von 897 m (Höhenmesser
Navi). Am Parkplatz unterhalb des Klosters San Pellegrino der sich auch zum
Übernachten eignet (37°34,655´ 13°12,597´) wechseln sich Nebelschwaden mit
Sonne ab und man glaubt irgendwo in den Alpen zu stehen. Wir haben einen
super Ausblick in die Umliegende Bergwelt und auf Caltabellotta. Wir nehmen
den gleichen Weg zurück und fahren noch bis Selenute zum Übernachten.
(Parkplatz 37°34,936´ 12°50,310´) Ein wunderschöner Sonnenuntergang
beschließt den heutigen Tag. Gefahren 76 km. |
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27. Tag 24. Februar
Das Wetter ist in den
letzten Tagen super morgens um die 10° tagsüber fast 20°, so wird der
heutigen Tag, es ist zwar Sonntag, zum Waschtag erklärt. So fahren wir den
uns schon aus dem Vorjahr bekannten Campingplatz Biscione in Pizzolata an
(37°42,089´ 12°28,691´) auf den gegenüber im Vorjahr rd. 10 Camper stehen,
waren wir im letzten Jahr alleine. Die Waschmaschine läuft und auf Grund der
schönen Wetters ist die Wäsche auch im nu trocken. Am CP unterhalten
wir uns mit Campern sogar ein Österreicher ist am Platz, ein
professioneller Fotokünstler der ebenfalls auf den Platz steht zeigte
einige seiner phantastischen Werke. Gefahren 48 km |
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28. Tag 25. Februar
Marsala berühmt durch
seinen Dessertwein liegt nicht weit von unseren CP, so fahren wir am
Vormittag mit der 125er die rd. 12 km zu einer Besichtigung. Unweit des
Hafens fesseln wir die Yamaha an einen Laternenmast und gehen zu Fuß durch
die Stadt und kommen dabei zum Piazza della Repubblica besichtigen den Dom
von Masalla, am frühen Nachmittag geht es wieder zurück. Nachmittags werden
von Rosi 6 Gläschen Orangenmarmelade eingekocht, während ich noch eine Runde
mit der 125er drehe. Gefahren mit der Yahama 82 km. |
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29. Tag 26. Februar
Es geht wieder weiter für
die zwei Nächte bezahlen wir € 28,- (Ersparnis durch die ACSI Card € 8,-)
Wir fahren an der Küste in Richtung Trabani und machen einen Stopp
(37°51,725´ 12°29,078´) um die Insel San Pantaleo und die Ausgrabungen der
phönizischen Hafenstadt Mozia (8 – 4 Jh. v.Ch) zu Besichtigen, 10 € fürs
Boot und 12 € Eintritt für uns zwei na ja, Interessant aber Überhammer war’s keiner. Als super Fotomotive bieten sich die Salinen mit den Windmühlen an. Wir
umrunden per pedes die Insel und fahren anschließend nach Trabani, am
Fischereihafen
(38°01,004´ 12°29,907´) finden wir einen Parkplatz auf dem wir auch die
Nacht verbringen. Vor
Sonnenuntergang machen wir noch zu Fuß eine kleine
Besichtigungs-Tour. Gefahren 60 km |
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30. Tag 27. Februar
Am Morgen mache ich noch
eine kleine Runde am Fischereihafen und beobachte die Fischer bei ihren
hektischen Treiben beim Verkauf ihrer Fische.
Unsere nächstes Ziel ist das altertümliche Bergstädtchen Erice (rd. 750 m),
nach einer kleinen Irrfahrt, ein stecken gebliebener Sattelzug versperrte
uns den Weg und mussten deshalb zurückschieben, erreichen wir Erice.
Parkmöglichkeit finden wir vor der Altstadt genüge. (38°02,150´ 12°34,999´) Wir kennen Erice schon aus dem Vorjahr machen trotzdem eine kleinen Runde
durch die Stadt und genießen den phantastischen Ausblick bei herrlichsten
Wetter auf Trapani auf der einen und auf den Monte Cofano anderen Seite. Schließlich fahren wir noch zum Capo San Vito auf den uns bekannten
Stellplatz. (38°11,013´ 12°43,944´) Gefahren 60 km |
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31. Tag 28. Februar
Ein wunderschöner Morgen,
wir verlassen den SP um uns den CP La Pineta in San Vito Lo Capo anzusehen,
hätten Camping Cheque für diesen Platz aber einfach ausgedrückt „kannst
Vergessen“ so fahren wir weiter zum Eingang Nord des Nationalpark
(38°07,516´ 12°47,281´) (Zingaro heißt auf deutsch Zigeuner, passt sogar ein
wenig für uns) Rosi bleibt beim Mobil während ich rd. 2 Stunden durch den
Park marschiere.
Die wunderschöne Landschaft sowie die Vegetation im Zingaro bietet unzählige
Motive zum fotografieren. Wir sitzen in der Sonne bis sich diese hinter den
steil aufragenden Berg versteckt und fahren zu unseren Stellplatz in Capo
San Vito zurück wo wir noch eine Nacht verbringen. Gefahren 30 km.
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32. Tag 29. Februar
Am heutigen Tag ist
wieder ein wenig Kultur angesagt, wir fahren nach Segesta der
sagenumwobenen Elymerstadt (6-3 Jh.v.Ch) mit griechischen Tempel und
Theater. Wir fahren zuerst wieder in Richtung Trapani weiter über Buseto
Palizzolo (dort finden wir ein öffentliche V+E die wir in Anspruch nehmen
38°01,005´ 12°43,334´) Bruca nach Segesta. Für die Besichtigung und
Shuttlelbus zum Theater bezahlen wir zusammen 15 € nachdem ein Autobus mit
Amerikaner Segesta verlassen haben sind wir fast die einzigen Besucher,
unser Urteil sehenswert. Zum Übernachten fahren wir nach Castellammare del
Golfo zu unseren bekannten Stellplatz. (38°01,443´ 12°54,209´) Gefahren 75
km |
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33. Tag 1. März
Starke Bewölkung am
Morgen, so fahren wir der Küste entlag, zu erst auf der ss187 vor Palermo
wechseln wir auf die Autobahn (Palermo besuchten wir im Vorjahr) und bei
Altaville Milicia geht auf der ss113 weiter nach Cefalu und schließlich nach
Finale wo wir auf den Campingplatz Rais Gerbi fahren. Das Wetter hat sich
zwischenzeitlich zum besseren gewendet. Am CP werden wir von unseren
Freunden Anni und Peter gegrüßt auch ein weiters Ehepaar das wir am CP
Biscione kennen gelernt haben stehen hier. Natürlich wird unser selbst
gemachter Orangenlikör verkostet, der allgemeine Zustimmung findet. (Das
Rezept stammt von unsern Freunden Helene und Josef) Wir haben vor ein paar
Tage auf den CP zu bleiben. Gefahren 167 km |
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34.
Tag 2. März
Das Wetter ist wechselhaft Sonne und Wolken lösen sich ab,
mit 18° ist Mittagstemperatur aber angenehm. Waschtag ist am Programm und da
ich nicht im Wege stehen will mache ich eine Motorradtour. Ich fahre in das
in 764 m höhe gelegen Gebirgsstädtchen Pollinia von wo man einen
wunderbaren Rundblick genießen kann. Bevor ich jedoch Pollinia erreiche
fällt Nebel ein und mit Fernsicht wird nichts, so gehe ich eine kleine Runde
durch die sehenswert Altstadt die sich direkt auf den Felsengipfel befindet
und fahre wieder zu CP. Den Nachmittag verbringen wir
am CP sitzen in der Sonne und schwätzen unseren Freunden der
Fam. Treitler die uns
Morgen wieder verlassen wird, um wieder aufs Festland überzuwechseln.
Gefahren mit der Yamaha 42 km. |
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35. Tag 3. März
Wolkenloser Himmel, ein Wetter wie im Reiseprospekt so präsentiert sich der
heutige Tag. So entschließen wir uns mit der 125er zu einem Ausflug ins
Landesinnere zu machen. Vom CP fahren wir zuerst nach Pollina das sich
Heute von seiner schönsten Seite zeigt nach einer kurzen Besichtigung geht
es weiter nach Castelbuono machen dort ebenfalls eine Stadtrunde, über
Isnello und Cefalu fahren wir zum Campingplatz zurück. Gefahren mit der
Yamaha 76 km |
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36. Tag. 4. März
Das Wetter ist weiterhin
traumhaft, jedoch ist lt. italienischem
Wetterbericht in den nächsten Tagen mit Regen zu rechnen. So entschließe
ich mich noch vorher den „Monte Cefalu“ zu besteigen (270 m), Rosi bleibt am
CP und ich fahre mit der 125er nach Cefalu, parke in der Nähe des Einstiges
und besteige den Berg. Anfangs geht es mit Stiegen in der weitern Folge ein
führt ein steiniger Steig in gemütlichen halben Stunde zum Gipfel (gutes
Schuhwerk kein Nachteil.) Am Gipfel stehen die Reste eines ehemaligen
Kastells, und der Ausblick auf Cefalu ist phantastisch und ich habe es nicht
bereut aufgestiegen zu sein. Kurz nachdem ich am CP angekommen bin, fahren
zwei Womo´s mit uns bekannten Campern aus A und S auf den CP. Gefahren mit
der Yamaha 30 km |
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37. Tag 5. März
Ein paar Regentropfen am
Morgen aber dann scheint wieder die Sonne, das angekündigte Schlechtwetter
läst auf sich warten. Wir nützen die Verspätung und fahren mit unserer
Yamaha nach Cefalu und bummeln durch die Altstadt. Um die Mittagszeit ist
es aber dann so weit, die Sonne versteckt sich hinter den Wolken und es
beginnt zu tröpfeln, so brechen wir ab und kommen noch trocken zum CP
zurück. Am Nachmittag hat uns die Schlechtwetterfront voll im griff und wir
ziehen uns ins Mobil zurück. Gefahren mit der Yamaha 30 km. |
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38. Tag 6. März
Es gibt es eine leichte
Wetterbesserung, nach Bezahlung der Campinggebühr (14.- € mit der ACSI Card
sonst 19,-€ pro Nacht) geht es auf der ss113 in Richtung Messina. In dem
Keramikstädtchen Santo Stefano di Camastra machen wir einen Stopp und die
wunderschönen und Preiswerten Keramikarbeiten zu bewundern und natürlich
auch zum Einkaufen. Weiters besichtigten auch die „Chiesa Madre“ mit einer
wunderschönen Muttergottesstatue. Bei der Weiterfahrt kamen uns bei Gioiosa
Marea unsere Campingfreunde aus A und S entgegen, die ss113 ist gesperrt und
die Umleitung mit den Womos nicht zu befahren, berichteten sie uns.
Also machten wir kehrt und fuhren auf die Autobahn bis zur der Abfahrt Patti
von wo es noch zur Wallfahrtskirche „Santuario della Madonna Nera“ (Schwarze
Muttergottes) in Tindari ging. Nach der Besichtigung stellten wir uns auf
den unterhalb der Kirche gelegen Parkplatz zum Übernachten. (38°08,335´
15°02,573´) Gefahren 127 km. |
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39. Tag 7. März
Für heute ist wieder
Regen angesagt, jedoch scheint morgens die Sonne. Unser heutiges Ziel das
Capo di Milazzo so fahren die ss113 bis Barcellona Pozzo di Gotto dann nach
Milazzo, beim Fischereihafen (38°13,881´ 15°14,848´) finden wir einen
Parkplatz. Ich mache eine Besichtigung des Normannenkastells (12. Jh.)
wobei nur ein kleiner Teil der Anlage zugänglich ist, von einigen Stellen
hat man einen schönen hinunter auf die Stadt und dem Meer. Der Weg führt
uns weiter zum Capo di Milazzo, vom Parkplatz
(38°16,098´ 15°14,033´)
machen wir einen
Sparziergang bis zur Capspitze. Der Fußweg führt uns durch eine wunderbare
Landschaft und wir haben dabei einen herrlichen Ausblick zu den Liparischen
Inseln. Ebenso meint es das Wetter gut mit uns haben Sonnenschein am Cap
währen im inneren der Insel schwarze Regenwolken zu sehen sind. An der Küste
bei Caldera finden wir am Stand einen schönen Platz zum Übernachten.
(38°09,946´ 15°11,342´) Gefahren 65 km |
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40.
Tag 8. März
Nach einer regenfreien
und ruhigen Nacht, man hörte nur das Meer rauschen, verlassen wir Heute
Sizilien und setzen auf das Festland über. Wir fahren die ss113 und nehmen
dabei den weitern Weg über das Cap Polero. Das Cap erweist sich als eine
Chaosbaustelle wobei nicht ersichtlich ist was das Ganze einmal werden soll,
auch der Sinn des riesigen Gittermasten können wir uns ebenfalls nicht
erklären. Nachdem wir die Koordinaten des Fährhafens in Messina in unser
Navi eingegeben haben glaubten wir bald am Festland zu sein. Jedoch kam es
anders und wir wurden weiter geschickt ebenso erging es uns am nächsten und
übernächsten Fährhafen. Nach fast 3 Stunden fahrt durch den Höllenverkehr in
Messina fuhren wir den Fährhafen Messina Marittima zum zweiten Mal an und
es wurde uns Mitgeteilt in um 17h können wir auf die Fähre also noch rd. 2
Stunden warten, eine Erklärung darüber gibt nicht, auch im Vorjahr mussten
wir für die Rückfahrt einen anderen Fährhafen nehmen als bei der Ankunft
auf Sizilien. Aber dafür hatten wir dann benahe eine Sonderfahrt vier 4 PKW,
ein Motorrad und wir waren auf der Fähre. Wir fuhren noch bis Viatoni wo
wir beim Einkaufszentrum Auchan unsre Vorräte ergänzten und suchten uns noch
einen Platz zum Übernachten. Gefahren 151 km |
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41. Tag 9. März
Die Koordinaten über
unseren Übernachtungsplatz teile ich bewusst nicht mit, bedingt durch die
hereingebrochene Dunkelheit fanden wir keinen Parkplatz mehr und standen
deshalb in einer Seitengasse. Über die ss18 ging es Rosarno nach Vibo
Valentina Marina hier hielten wir Mittagsrast, weiter den Golf von Eufemia
entlang bis Amantea, hier sollte es einen offiziellen SP geben den wir
jedoch nicht fanden, so stellten wir uns auf einen Parkplatz beim Meer an
der Promenade. (39°07,563´ 16°04,235´ in der Hauptsaison nicht) Bei
herrlichem Wetter spazierten wir noch die Promenade entlang, eine gute
Fernsicht erlaubte uns sogar einen Blick, auf den in ca. 75 km Entfernung
rauchenden Stromboli, mit einem schönen Sonnenuntergang schloss der heutige
Tag. Gefahren 159 km |
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42. Tag 10. März
„Fahrt zum Schnee“ so
können wir heute unsere Fahrt betiteln, haben Kalabrien von West nach Ost
durchquert uns sind dabei über das
Siliagebirge gefahren. Als höchsten Punkt zeigte unser Navi 1564 m
an, die Straße war zwar Schneefrei aber auf beiden Seiten der Straße lagen
allerdings bis zu 1 m Schnee. Wir fuhren von Amantea nach S. Lucidio von
hier ins Landesinnere nach Cosenza weiter ins Siliagebirge ss107, wechseln
dann auf die ss177 bis
Longobucco
und zur Küste nehmen wir die ss531 bis Mitro Crosia. Das letzte Stück bis zu
unseren heutigen Ziel den CP Onda Azzurra die ss 106. 199,9 km
Tageskilometer zeigte unser Tacho an, wobei wir sicher 150 km höchstens nur
mit den 3 Gang (von 6) gefahren sind, trotz dieser anstrengenden Tour
bereuen wir es nicht diesen Weg gefahren sind, führte es uns doch durch eine
wunderschöne Landschaft und auch das Wetter spielte mit. Gefahren 200 km.
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43. Tag 11. März
Wir stehen am CP Onda
Azzurra und haben ein Wetter das man eigentlich nur als „sch . . . .
Wetter“ bezeichnen kann, es Regnet seit in der Früh mit Unterbrechungen in
denen aber auch die Sonne kurz hervorkommt. Regen hatten wir zwar öfter aber
diese waren meist von kurzer Dauer, so gesehen ist dies heute der erste
richtige Regentag seit wir unterwegs sind. Wir verbringen daher die meiste
Zeit im Mobil, da sich Waschmaschine und Trockner am CP befinden werden
diese zum Einsatz gebracht, auch ein SP in der vorderen Reihe frei wird, so
wechseln wir den Platz. |
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44. Tag 12. März
Etwas frisch 6°, aber
wolkenloser Himmel so präsentiert sich das Wetter heute Morgen, so starte
ich zu einer Motorradtour. Fahre die ss106 in Richtung Taranto und dann die
ss92 und komme in das Gebirgsstädtchen
Cerchiara di Calabria (650 m) besichtige die Kirche und Zentrum. Neben
der Straße führt eine wildromantische Schlucht zum Monte Sellaro (1439 m),
ich fahre weiter und komme zum Kloster
Santuario
S. Maria delle Armi. Besichtige die Kirche und genieße den wunderbaren
Ausblick auf die Ebene von Sibari und den Monte Pollino (2248 m). Als
Rückweg nehme ich die gleiche Strecke. Gefahren 98 km mit der Yamaha |
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45. Tag 13. März
13° Frühtemperatur und
Wolkenlos . . . . was will man mehr. Rosi will sich in der Sonne aalen und
ich mache wieder mit der Yamaha eine Tour in den
Pollino Nationalpark um den Raganello Canon besichtigen. Strecke wie
Gestern nur fahre ich von der ss92 auf die ss105 bis Civita stelle hier das
Motorrad ab, besichtige den schönen und gepflegten Ort (kann ich als den
saubersten unserer Reise bezeichnen) sowie die sehenswert Kirche.
Anschießend steige ich in den Canon hinab, einige Wegweiser sprechen sogar
vom Grand Canon, sicher ein wenig übertrieben aber auch beeindruckend. Den
Fluss überquere ich über Teufelbrücke wandere auf der anderen Seite ein
Stück flussabwärts, wo auf einmal der Weg durch Felsstürze blockiert ist,
(von der anderen Seite ist abgesperrt!) ich überwinde das Hindernis,
überquere bei der nächsten Brücke den Raganello wieder und gehe zurück nach
Civita. Über Cassano und Sibari fahre ich zum CP zurück. Gefahren mit der
Yamaha 70 km |
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46. Tag 14. März
Auf
Grund des schönen Wetter wolkenloser Himmel und Windstille erklären wir den
heutigen Tag als „RUHETAG“ |
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47. Tag 15. März
Nach wie Vor haben wir
derzeit ein Traumwetter, so mache ich eine weitere Motorradtour in den
Pollino Nationalpark. Fahre wie bei der ersten Tour bis Cerchiara di
Calabria und weiter nach San Lorenzo Bellitzi von dort nach Terranova di
Pollino. In S. Lorenzo erkundige ich mich über die Strecke, si si ok ist das
was ich verstehe also fahre ich, nach einigen km ist Schluss mit Lustig und
es beginnt eine Endurostrecke von rd. 20 km wobei ich mich auch noch
verfahre. Teilweise auf Geröllwegen und dann wieder durch Wasser und
Schlammpfützen erreiche ich Terranova. Der Weg führt allerdings durch eine
wunderschöne Landschaft und hat man einen herrlichen Ausblick auf den
schneebedeckten Monte Pollino. Von Terranova fahre ich zuerst die ss92 und
dann die ss653 bis zur Küste, nach einem kurzen Fotostopp beim Kastel in
Roseto Capo Spulico und bin ich nach 198 km wieder am CP Onda Azzurra .
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48. Tag 16. März
Heute haben wir noch einen RUHETAG eingeschoben, Morgen wollen wir
weiterfahren. |
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49. Tag 17. März
Das Wetter ist weiterhin schön 12° und
leicht bewölkt am Morgen, wir bezahlen 69,50 für 7 Nächte davon 10,- für
Strom. Fahren die ss106 in Richtung Taranto bei Mentoponto Fotostopp bei
eine griechischen Tempel (40°24,874´ 16°49,040´) weiter die ss175 über
Ginosa nach Matera, fahren vorher zur Chiese rupersti (40°39,833´
16°37,055´) haben von hier einen wunderschönen Ausblick auf die
Sassi von
Matera nachher geht es zum
Womo-SP (40°39,159´ 16°36,258´) nehmen unsere Yamaha und fahren wieder
in die
Stadt und besichtigen die Sassi von Matera von der Stadtseite aus. Gefahren
178 km |
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50. Tag 18. März
Wir bezahlen 10,- für
den SP incl. V+E incl. Strom, unser heutiges Ziel sind die
Trulli´s in Alberobello. So fahren wir von Matera die ss271 bis Gioia
del Colle hier Einkaufstopp beim Lidl (40°47,874´ 16°55,771´) von dort die
ss604 bis Alberobello. Da wir vorhaben auch die Nacht hier zu verbringen
fahren wir gleich auf den offiziellen SP Nell verdi (40°46,963´ 17°14,011´)
15,- € für 24 Stunden V+E o. Strom, na ja man vergönnt sich ja sonst
nichts, (Rosi kommt gerade vom Frisör 50,- € ) der SP liegt unmittelbar
neben den Trulli im Zentrum der Stadt. Machen eine ausgiebige Runde durch
Alberobello und durch die Viertel der Trulli, diese werden allerdings
zum Großteil kommerziell genützt und ein Souvenirladen reiht sich den
Anderen, aber trotzdem sind sie schön anzuschauen und einen Besuch wert.
Gefahren 72 km. |
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51.
Tag 19. März
Am Morgen fängt es ins
Regnen an, wir wollen heute ein Stück gegen Norden zum Sporn des Stiefels zu
der Halbinsel und
Nationalpark
Gargano. Über Monopoli, Bari, Barletta vorbei an riesigen Salinen bei
Margherita di Savoia nach Manfredonia geht es weiter bis P. di Mattinata.
Das Wetter hat sich gebessert es hört zu Regnen auf und vereinzelt lacht ein
wenig die Sonne.
Bei der kleinen Marina in Mattinata fahren wir auf einen Parkplatz von dem
wir durch unsere Freunde der
Fam. Treitler wissen
(41°42,672´ 16°04,733´) und hier verbringen hier auch die Nacht. Gefahren
233 km. |
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52. Tag 20. März
Laut
italienischen Wetterbericht sollte heute Morgen die Sonne am Sporn des
Stiefels scheinen, doch leider ist es stark Bewölkt und von Stunde zu Stunde
wird es immer schlechter und schließlich haben wir Dauerregen. Von Mattinata
umfahren wir aber trotzdem und zwar immer auf der äußersten Straße Gargano,
es bieten sich zahlreiche Möglichkeiten zum fotografieren der
landschaftlichen wunderschönen Küste sowie auch zum parken an. Auf vielen
Stellen sind noch die Spuren der Waldbrände aus dem Vorjahr zu sehen. In
Vieste machen wir eine kurzen Einkaufsstopp, als unser heutiges
Etappenziel wählten wir den CP „Camping 5 Stelle“ am Lago di Varano der seit
15. März geöffnet haben „sollte“, aber geschlossen ist und wir auf unsere
bereits bezahlten
Camping Cheque wieder sitzen bleiben. So fahren wir noch ein Stück bis
zum Lago di Lesina wo wir in Lesina an einer kleinen Promenade einen Platz
zu Übernachten finden. (41°51,888´ 15°21,327´) Gefahren 163 km |
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53. Tag 21. März
Am Morgen ist frisch,
aber es scheint wieder die Sonne, wir wollen heute wieder ein Stück in
Richtung Heimat fahren. Über die ss16
der Strada Adriatica geht es gemütlich über Termoli, Ortona, Pescara in
Richtung Ancona. Die Straße führt meist der Küste entlang auch hat man des
Öfteren einen schönen Ausblick auf das tiefverschneite Sasso Gebirge. Bei
Pesado zweigen wir ab und fahren nach Moresco zum im Ortszentrum liegenden
SP (43°05,183´ 13°43,845´) der Gratis Strom und E bietet jedoch ist das
Wasser abgedreht. Mache noch eine kleine Runde in der in unmittelbarer Nähe
liegenden Altstadt. Gefahren 243 km.
Den Tipp
für diesen Stellplatz haben wir wieder aus der HP unserer Freunde der Fam.
Treitler |
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54. Tag 22. März
Nach
einer stürmischen Nacht (wörtlich gemeint) aber ohne Regen fahren wir wieder
die Adriatica in Richtung Ancona. Da unser Wasservorrat ziemlich am Ende
ist, füllen wir diesen bei dem Stellplatz bei Ancona (43° 32,616´ 13°
32,484´ auf. Unser heutiges Ziel ist San Marino so fahren wir weiter über
Pesaro nach Rimini und von hier nach San Marino. Bei der Suche nach einen
Park und Stellplatz treffen wir zufällig unsere Freunde aus A + S die wir
zuletzt auf Sizilien getroffen haben wieder. Diese stehen seit
Gestern auf einen Superstellplatz nahe vom Zentrum von San Marino mit V+E
Strom und dazu noch gratis. (43°55,325´ 12°27,128´) Dieser Platz ist ein
echter Hit und scheinbar nicht einmal den Italiener bekannt, da alle
Stellplätze in San Marino sehr stark belegt sind und wir diese Nacht nur zu
dritt stehen. Natürlich machen wir noch einen Spaziergang ins Zentrum von
San Marino. (vom SP ca. 20 min) Gefahren 208 km |
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55. Tag
23. März
Heute ist
Ostersonntag und den wollen wir in San Marino verbringen. Am Morgen haben
wir 5° und es ist stark Bewölkt und die umliegenden Berge stecken im Nebel,
trotzdem starten wir zu einer Besichtigungsrunde. Als erstes Ziel ist die
Festung und die Wehrtürme am 756 m hohen
Monte Titano, das Wetter verschlechtert sich allerdings Zusehends und
nach anfänglichem Nieseln setzt Graupelschauer und Schneefall ein. So
brechen wir unsere Wanderung ab, machen eine Einkehr in eine Pizzeria,
kaufen uns um 4 € zwei Regenschirme und marschieren zu unseren wohlig
temperierten Mobil zurück. Nach dem Wetterbericht aus Österreich ist dieses
ein kleiner Vorgeschmack auf das was uns zu Hause erwartet. |
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56. Tag
24. Tag
In der
Nacht hören die Schneefälle auf und der schöne Schnee beginnt zu schmelzen.
Am Morgen ist der ganze Spuk vorbei es hat 3° + und die Sonne scheint
wieder und es präsentiert sich eine herrliche Winterlandschaft. Mit dem
heutigen Tag haben wir unsere 8. Woche von unserer Tour beendet und freuen
uns eigentlich wieder auf zu Hause. So fahren wir über Ravenna, Mestre und
Treviso und weiter auf den SP in
Spilimbergo und treffen dort die
Fam. Treitler (haben
wir natürlich durch Ihre HP gewusst) und ein wenig später treffen auch noch
zwei Sizilienfahrer uns Freunde aus A + S (Österreich und Schweden) auf den
SP ein. Gemeinsam besuchen wir ein Lokal in Spilimbergo, dort werden
natürlich über die Erlebnisse unserer Reise diskutiert und Erinnerungen
aufgefrischt. Gefahren 328 km |
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57. Tag
25. März
Am Morgen
verabschieden wir uns von den Freunden und treten unsere Heimreise an. Wir
fahren bis Tarvis auf der ss13 und als wir den vielen Neuschnee auf den
Bergen sehen möchten wir am liebsten wieder umdrehen, das Wetter ist zu
diesem Zeitpunkt noch sonnig aber ein unangenehmer Wind bläst uns beim
aussteigen vom Mobil ins Gesicht. Von der Grenze fahren wir die Autobahn bis
Klagenfurt und weiter über die B317 nach St. Veit, Scheifling, nach
Jundenburg, weiter die S36 und ab Knittelfeld setzt starke Schneefall ein
und ab Bruck fahren wir schon auf Schneematsch und sind froh Winterreifen
montiert zu haben. Auf der NÖ. Seite des Semmerings ist das Wetter ein wenig
besser aber als wir die letzen km zu unseren zu Hause rollen fängt auch hier
ein heftiges Schneegestöber an. Aber was soll’s wir sind nach 8 Wochen
gesund und munter nach einer schönen Reise zu Hause angekommen. Gefahren
420 km |
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5850 km
gefahren – 659 Liter Diesel 11,26 Liter/100 |
856,- |
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1194 km
gefahren mit der Yamaha - 45 Liter Benzin |
58,- |
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Camping
und Stellplatzgebühr 57 Nächte |
446,- |
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Gasfüllungen 3 x 11 kg |
65,- |
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Maut
Autobahn - Fähre |
73,- |
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Besichtigungen - Autobus – Metro |
155,- |
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Landkarten – Reiseführer |
62,- |
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1715,- |
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Resümee:
Diese
Tour war nach 2007 unsere zweite Wintertour nach Italien und Sizilien,
wettermäßig hatten wir heuer mehr Glück, obwohl der Start um ein Monat
früher als im Vorjahr war.
Bekannte
Reiseziele auf Sizilien wie Syrakus, Selinut, Arigent, Monreale oder
Palermo die wir schon aus dem Vorjahr kannten fuhren wir diesmal nicht mehr
an.
Was die
Sicherheit in Süditalien oder Sizilien betrifft hatten wir nie ein ungutes
Gefühl bei Übernachtungen auf Stellplätze od. auch auf Parkplätze. Wir waren
auch nie Unvorsichtig, wenn wir unser Mobil auch nur kurz wie zb.
Fotografieren verließen wurde immer abgesperrt, bei Einkäufen in Großmärkte
blieb meist einer von uns im Mobil.
Gewöhnungsbedürftig ist auch der viele Müll auf Straßen, Parkplätze, Parks
oder Stränden in Süditalien, darüber muss man eben hinwegschauen.
Obwohl
uns die Tour auch heuer gut gefallen hat, möchten wir wenn es unsere
Gesundheit erlaubt, als Winterreise im nächsten Jahr einen anderen Teil von
Europa in betracht ziehen. |
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